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vaterschaftistmehr

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Vaterschaft ist mehr Vatersein ist mein Leben. Zumindest in der jüngeren Vergangenheit. Seit nun 6 Jahren bin ich als Vollzeitpapa zu Hause. Nebenbei mache ich Weiterbildungen und baue eine Selbstständigkeit als Coach und Begleiter von Eltern auf. Nun haben auf vaterschaftistmehr.de über 30 Väter eine Videobotschaft an die Welt...

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DIE ELTERN-COMMUNITY

Wenn wir mal Laut werden

Wenn wir mal Laut werden

Warum wir LAUT werden Es kommt vor. Auch bei den engagiertesten und empathischsten Eltern. Viel öfter als öffentlich der Anschein gemacht wird. Und trotzdem denken viele, wie so oft, sie seien die Einzigen, denen das widerfährt. Wenn du nicht dazu gehörst und davon völlig frei bist, dann ziehe ich meinen Hut. Der Großteil ist jedoch nicht frei davon.Warum? Gründe gibt es zahlreiche:🎯Zu viel Stress🎯Überforderung🎯Hilflosigkeit🎯gefühlte Grenzüberschreitung🎯Trigger aus unserer Vergangenheit🎯angeeignete Strategien Solltest du dich jetzt schlecht (schuldig) fühlen deswegen? Ganz klares JEIN⚠️ Zuallererst geht es darum zu akzeptieren, was da ist. Und wenn da dieses Schuldgefühl in uns ist, dann ist das erst einmal so.   Schuldgefühle gehören dazu Schuld an sich  ist nicht negativ. Sooooo oft wird darauf verwiesen, wie wichtig es ist alle Gefühle des Kindes einzuladen und nicht zu bewerten. Gleichzeitig nehme ich eine extrem negative Haltung gegenüber dem Gefühl der Schuld bei uns wahr, nach dem Motto: Fühl dich nicht schuldig. Warum? Schuld ist erst einmal etwas total positives. Es signalisiert uns, dass hier etwas “nicht richtig” läuft und wir uns dafür verantwortlich fühlen. Und das wir uns verantwortlich fühlen, ist in der Beziehung zu unseren Kindern richtig und wichtig!!! Ansonsten geraten wir sehr schnell da rein die Verantwortung an die Kinder abzugeben (Du hast mich dazu gebracht) 3. Schuld ist also per se nicht negativ, sondern hilfreich. Was aber nicht hilfreich ist, ist wie wir damit umgehen. Selbstzerfleischung, Selbstzweifel, sich generell als schlechte MaPa zu deduzieren usw. ❗️Das hilft uns nicht weiter.   Ein konstruktiver Umgang mit Schuld Für einen konstruktiven Umgang mit Schuld ist es entscheidend, dass wir Situationen: ✅ehrlich reflektieren, ✅uns fragen, wo und...

Man kann nicht alles haben. Ein Rückblick

Man kann nicht alles haben. Ein Rückblick

Man kann nicht alles haben. Ein simpler Satz. Haben wir alle schon gehört. Und doch scheint uns diese Weisheit in unserem Lebensstil verloren gegangen zu sein.Besonders deutlich zeigt sich das wohl in der Elternschaft des 21. Jahrhunderts. Die ominöse Vereinbarkeit von Kind und Karriere.Die “Alles ist Möglich-Lüge” (Garsoffky & Sembach). Nein eins von beiden reicht nicht (mehr).Es MUSS beides sein.UND MEHR! Dazu gesellen sich natürlich noch weitere Dinge. Reisen, Weiterbildungen, Politisch aktiv sein, erfüllende Partnerschaft, tiefe Freundschaften, Hobbies, Fitness und Gesundheit usw. Das Ideal in diesen Zeiten ist absurd. Wir versuchen möglichst viele Dinge in einen stark begrenzten Raum zu zwängen.Und dann steigt die Unzufriedenheit, wenn dieses absurde Kunststück nicht gelingt.Wir fühlen uns schlecht, ungenügend, vielleicht als hätten wir ein Stück weit versagt. ABER andere schaffen das doch auch. OHA da kommt der zweite Übeltäter!!!Der Vergleich mit anderen. (Social Media lässt grüßen)Das wäre noch einmal ein Thema für sich.Aber es führt einfach nur zu Unglück, sich ununterbrochen mit anderen zu vergleichen. Weder wissen wir, wie es den anderen wirklich geht oder welche Opfer sie erbringen. Davon einmal abgesehen, dass für alle individuelle Rahmenbedingungen herrschen (Unterstützung, Möglichkeiten, Kompetenzen usw.) NEIN. Ich muss nicht alles haben. Mich beruflich zu entwickeln und Familien zu unterstützen ist mir wichtig und erfüllt mich mit Sinn.Papa zu sein und Familie zu leben ist mir wichtig(er) und erfüllt mich mit Sinn. BEIDES ging FÜR MICH in den letzten Monaten gar nicht zusammen. Ich muss nicht alles haben.Ich muss mich auch nicht mit anderen vergleichen, die alles scheinbar „gut“ zusammenbekommen. Keinen Bock mehr! Ich hatte gestern ein Telefonat mit einer befreundeten Mutter, die sich nach ihrem Jahr...

Wir und die anderen

Wir und die anderen

Ausgrenzung und Abwertung sind mittlerweile an der Tagesordnung.

Was unter anderem dahintersteckt lest ihr in diesem Artikel

Der Neufeld-Ansatz in der Kritik

Der Neufeld-Ansatz in der Kritik

Ich adressiere grob fahrlässige Falschaussagen bezüglich des Neufeld-Ansatzes und gehe Anschuldigungen nach, die den Neufeld Ansatz in Verbindung mit ideologischen Strömungen bringen.

Den Rand zuerst!

Den Rand zuerst!

Erklärungen sind gut gemeint, aber sie haben große Auswirkungen darauf, wie Kinder die Welt erkunden.

Der Wandel braucht Väter

Der Wandel braucht Väter

Blog RSS  Seit fünf Jahren bin ich “Vollzeit” zu Hause. Ich habe in der Zeit zwar auch studiert und die ersten Züge meiner Selbstständigkeit begonnen, aber mein Hauptberuf ist und war Vollzeitpapa. Darauf bin ich stolz. Die Begleitung von Kindern ist eine herausfordernde, verantwortungsvolle, bereichernde und erfüllende Aufgabe. Klingt eigentlich nach einer Aufgabenbeschreibung, um die sich die Leute reißen würden oder? Und doch fühlt es sich manchmal minderwertig an. So als sollte ich es aufgeben und “etwas Richtiges” machen (Ja so wurde das schon mehrmals an mich herangetragen). So erwischte ich mich insbesondere in den ersten Jahren immer wieder bei dem Gedanken, warum ich denn NUR Hausmann bin. Und genau in diesem Gedanken liegt ein großes Kernproblem, dass bei der Gleichstellungsdebatte und der Emanzipationsbewegung wenig bis keine Beachtung fand. Es ist die Auffassung, mit der wir alle sozialisiert wurden, dass Kinder”erziehung” nichts “Richtiges” ist. Was fehlt, ist die Aufwertung des Prestiges von “Carearbeit”. Das gilt letztlich für alle Formen von Carearbeit aber insbesondere für die Begleitung von Kindern. Weder der Aufwand, die Bedeutung oder der Nutzen finden sich in irgendeiner Form in der Anerkennung von Carearbeit wieder. Leider beschritt die Emanzipationsbewegung den Weg von “Wir wollen so sein wie die Männer!” (Ein Paradoxon des Feminismus). Erwerbsarbeit, Karriere, Jetset, Erfolg, Kapital, Materialismus. So hat sich seit Beginn der Bewegung an der Anerkennung (und Entlohnung) klassischer “Frauenberufe” oder der Kinderbegleitung kaum etwas geändert. Stattdessen sitzen nun neben auch Frauen in den Führungsetagen der DAX-Konzerne und treiben die Dividenden für Aktienanleger *innen voran. Und das will ich auch keiner Frau absprechen. Das RECHT auf einen gewissen Karriereweg sollte jede Frau und jeder...

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